Mapidu Mehr Zeit zum Lehren.

Einstellungen

Sprache, Kontrast und Darstellung anpassen.

Sprache
Darstellung
Kontrast & Farben
Hoher Kontrast
Reduzierte Bewegung
Gendersprache
Schriftgröße

Erlaubter Bereich: 87,5 bis 137,5 Prozent

Datenschutz, Sicherheit & Zugriff

Schülerdaten verdienen mehr als ein Versprechen — sie brauchen nachvollziehbaren Schutz. Mapidu speichert sie nicht in einer Ferncloud, sondern verschlüsselt auf dem Gerät, das du kontrollierst. Wird etwas geteilt, kommen weitere Schichten dazu: eine gesicherte Verbindung, ein Nachweis wer sendet, und ein eigener Schlüssel nur für den Inhalt. Lies zuerst die Abschnitte in normaler Sprache; die blau umrandeten Kästen darunter sind für Schul-IT und Technik.

Sechs Schutzebenen auf deinem Gerät — von PIN bis Sync-Postfach.

Beim ersten Start legst du fest, wer die App öffnen darf: PIN plus Passwort oder Biometrie. Erst dann wird die Mappe freigegeben. Deine Schülerdaten liegen nicht als lesbare Datei auf dem Tablet, sondern in einer verschlüsselten Datenbank — ohne deinen Zugang bleibt alles undurchsichtig, selbst bei physischem Zugriff auf das Gerät.

Darunter arbeitet Mapidu mit mehreren getrennten Schlüsseln. Stell dir das wie ein Tresor mit verschiedenen Schlössern vor: Der Hauptschlüssel schützt die lokale Datenbank. Ein Kommunikationsschlüssel unterschreibt ausgehende Nachrichten — wie ein Siegel auf dem Umschlag. Und ein Datenschlüssel versiegelt die eigentlichen Inhalte extra, unabhängig davon, ob du per WLAN, Datei oder mit einer Kollegin austauschst.

Was lokal geschützt ist

  • Schülerstammdaten und Fotos
  • Noten und Mitarbeit (Standard: Gerät der Erfassung)
  • Unterrichtsvorhaben, Kalender und Aufgaben
  • Lehrer-Schlüssel und Kollegen-Kontakte

Beim Austausch zwischen Geräten oder mit Kolleginnen verlässt nichts die App als Klartext. Zuerst verhandeln die Geräte einen temporären Session-Schlüssel — ein gemeinsames Schloss nur für diese Verbindung. Darin steckt die Nachricht: signiert mit deinem Kommunikationsschlüssel und inhaltlich versiegelt mit dem öffentlichen Datenschlüssel der Empfängerin.

Der Unterschied ist entscheidend: Der Kommunikationsschlüssel beantwortet die Frage „Wer hat das gesendet und wurde unterwegs etwas verändert?“ Der Datenschlüssel beantwortet „Wer darf den Inhalt lesen?“ — nur die Empfängerin, selbst wenn jemand den Datenverkehr mitschneidet oder ein Relay mitläuft.

Transport, Signatur und Inhaltsverschlüsselung beim Datenaustausch.

Was Mapidu bewusst nicht tut

  • Keine zentrale Cloud mit Klassenlisten oder Noten
  • Kein Mitlesen von Sync-Inhalten durch den Betreiber
  • Kein automatischer Upload — Sync nur auf deinen Wunsch
  • Kein Ersatz für schulische Datenschutz-Freigaben — Gerät und Zugangscode bleiben deine Verantwortung

Grenzen — ehrlich benannt

  • Metadaten (Zeitpunkt, Gerät, Netzadresse) können bei WLAN oder Mapidu-Hilfe sichtbar sein
  • Verlorenes Gerät: Verschlüsselung schützt — erzwungene Entsperrung bleibt wie überall ein Restrisiko